SG ABN erkämpft sich gegen eine starke Mannschaft aus Albshausen mühsam einen 2:1 Sieg

Der TSV Albshausen war wie angekündigt und erwartet ein starker Gegner, der uns das Leben mehr als schwer machte. Von Beginn an entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem beide Teams vergeblich den Weg zum Tor suchten. In der 4. Minute streicht mal ein Fernschuß von Flo knapp am langen Pfosten vorbei, das war es dann auch für lange Zeit, vor den Toren passierte lange nichts. Das Spiel war im Mittelfeld von Zweikämpfen geprägt und nicht von spielerischer Eleganz. In diesen Zweikämpfen waren die Gäste die Mannschaft, die agiler, gedanklich schneller und agressiver zu Werke ging. Von daher muss man sagen, die Gäste aus Albshausen waren in der 1. Halbzeit das etwas bessere Team. Es gelang uns einfach nicht in den Zweikämpfen mal die Oberhand zu gewinnen und eine spielerische Linie in unser Spiel zu bringen. Und dann nahm auch unser Ex-Spieler und Ex-Trainer Rüüd geschickt immer wieder das Tempo und den Rhythmus aus dem Spiel, indem er sich beim Ball holen und bei den Abstößen fiel Zeit ließ, was dem ein oder anderen Zuschauer nicht so gut gefiel. Die Vorwürfe an den gut leitenden Schiri Rudi Richter, er müsse da mal was machen, konterte er mit den Worten ‚Was soll ich machen, guck mal wie alt der ist, der kann nicht mehr schneller‘. Aber das hatte nun aber auch wirklich nichts damit zu tun, dass wir nicht unsere optimale Leistungsfähigkeit abrufen konnten. Der TSV Albshausen ließ uns einfach nicht ins Spiel kommen. In der 39. Minute war es dann soweit, es passierte wirklich mal was im Strafraum. Leider in unserem. Die Gäste konnten sich in unserem Strafraum mal durchsetzen, kamen durch Onur Isikli  zum Abschluß und der vollstreckte unhaltbar für Andre zum 0:1. Eine Minute vor der Halbzeit hatten wir dann endlich die erste Torchance, aber das war eine ganz dicke, doch Manu setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Kurz danach geht noch ein Schuß von Esref aus spitzem Winkel knapp über das Tordreieck, das war es dann in der ersten Halbzeit. Eine Halbzeit, in der wir, das muss man einfach sagen nicht einen Ball auf das Tor gebracht haben. Da muss man sich auch nicht wundern, wenn man hinten liegt.

Nach der Pause wollten wir es besser machen, und eines vorneweg, wir machten es auch besser. Wir nahmen das Heft des Handelns in die Hand. Mehr und mehr spielte sich das Geschehen in der Hälfte der Gäste ab, aber einen wirkliche Torgefahr konnten wir erstmal nicht erzeugen. Aber es war schon mal zu erkennen, dass wir den ersehnten Ausgleichstreffer erzielen wollen. Aber spielerisch ist es immer noch nicht beeindruckend, was wir abliefern. Zum Einen liegt es an uns selber, weil nicht das abrufen was wir können, zum Anderen aber auch daran, dass die Gäste gut und clever verteidigen. Wir machen es ihnen aber auch oft viel zu einfach, immer wieder segeln lange Hohe Bälle nach vorne, wobei man von Beginn an sehen konnte, dass dies kein Mittel sein kann, da die Gäste uns im Kopfballspiel deutlich überlegen sind. Trotz allem geben wir nicht auf, nach und nach bekommen wir mehr Druck in unser Spiel. Ab der 70.Minute brennt es auch mal im Strafraum der Gäste und jetzt muss der Torhüter der Gäste mal eingreifen und zwei gefährliche Situationen entschärfen. Jetzt kommt die Phase wo wir eindeutig das bessere Team sind, man sieht, wir wollen das Tor, nach Möglichkeit zwei, um die Chancen auf Platz zwei zu wahren. Und dann, endlich, in der 78.Minute ist es soweit, unser Neuzugang Ruhullah Mangal, in der 59. Minute eingewechselt, zieht von der Strafraumgrenze ab und er Ball landet flach und unhaltbar im linken unteren Toreck. Nach 19. Spielminuten in unseren Farben ein gelungener Einstand für ihn. Jetzt sind wir dran und wollen mehr und wir drücken auf den Siegtreffer und haben jetzt eine Phase in der wir auch wiedermal etwas Fußball spielen. In der 83. Minute segelt der Ball in den Gästestrafraum, Manu nimmt den Ball mit der Brust mit und zieht volley aus fünf Metern ab und der Ball landet zum umjubelnden 2:1 Siegtreffer im rechten oberen Tordreieck. Aber jetzt hören wir auf nach vorne zu spielen, leider, ziehen uns zu weit zurück und lassen den Gästen viel zu viel Platz im Mittelfeld, die natürlich den Ausgleich wollen. Aber zum Glück für uns haben die Gäste an diesem Tag auch nicht die spielerischen Mittel parat um uns nochmal ernsthaft Gefahr zu bringen. Und siehe da, unserer jüngerer Torwart Andre hat vom alten Rüüd gelernt wie man die Bälle, die hinters Tor gehen holt, nur diesmal regt sich von uns keiner drüber auf, in dem Fall ist es dann clever. Da sieht man wieder das zwei verschiedene Perspektiven zwei verschiedene Bewertungen ergeben. Drei Ecken holen die Gäste noch raus, die überstehen wir und freuen uns über einen wirklich schwer erkämpften Sieg. Am Ende noch ein Kompliment an beide Teams. Obwohl das Spiel von Zweikämpfen geprägt war, die auch körperbetont waren, wurden die Grenzen des Erlaubten kaum überschritten. Fouls sind unvermeidlich im Fußball, aber schwere brutale Fouls gab es auf beiden Seiten nicht. Der gut leitende Schirir Rudi Richter kam mit einer gelben Karte aus. Die zückte er wegen Reklamieren.

Fazit: Ein glücklicher, aber erkämpfter Sieg für uns. Eigentlich ein Unentschiedenspiel, sagte Gästetrainer Ulf Lehne, aber nicht unverdient für uns, da wir in der 2. Halbzeit das akivere Team waren. Wirklich aufs Tor brachten beide Teams nicht viel, Torchancen waren Mangelware. Dem kann man nicht widersprechen. Lernen können wir daraus, niemals aufgeben, solange noch eine Chance besteht. Auch die Spiele gegen Amedspor oder Bissenberg/Leun/Tiefenbach bestätigen dies, auch da konnten wir in der Schlußphase den Sieg erkämpfen.

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