SG ABN bezwingt die SG Bissenberg/Leun/Tiefenbach nach 1:4 Rückstand noch mit 5:4

Mit der SG Bissenberg/Leun/Tiefenbach stellte sich der erwartet starke Gegner in Altenkirchen vor. Von Beginn an, wie fast über die ganze Spielzeit, agierten beide Teams auf Augenhöhe. In den ersten 20 Minuten spielte sich fast alles im Mittelfeld ab, beide Teams konnten sich keine Vorteile, geschweige denn Torchancen herausspielen, bis zur 24. Minute, und ab dann kommt erst Brisanz ins Spiel und der Torreigen beginnt. Esref steckt den Ball geschickt zu Marcel durch und der hebt den Ball über den Torwart zur 1:O Führung ins Netz.Jetzt sind wir  plötzlich spielerisch auf der Höhe, sind spielerisch etwas besser als die Gäste. Aber es dauert nicht lange, leider. Jona rutscht bei einem Abwehrversuch im Mittelfeld aus, eigentlich noch nicht so schlimm. Doch auch der Rest unserer Defensive steht nicht gut und plötzlich steht es 1:1, clever und spielerisch gut nutzen die Gäste diesen Schnitzer und es steht 1:1. Und jetzt kommt es noch schlimmer. Ein Patzer von Simon, er setzt nicht mehr nach und es steht 2:1 für die Gäste. Zu allem Überfluß verursacht Taha noch den wahrscheinlich dümmsten Elfer aller Zeiten. Andre ist zwar in der richtigen Ecke, kommt aber an den gut geschossenen Elfer nicht ran. 1:3. So gehen wir mit einem 1:3 Rückstand in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel in die Pause.

Ansprache von Björn, er macht der Mannschaft Mut, ein schnelles Tor muss her und so geht es wieder auf den Platz. Und wie Björn es  wollte, das schnelle Tor kommt auch. Leider aber auf der falschen Seite, oder war das Björns Plan? Wahrscheinlich ja, denn wir tun alles notwendige, damit die Gäste einnetzen können. Andre hat den Ball fast schon in den Händen, doch Dennis denkt sich wohl, den Ball gönne ich ihm nicht, spitzelt ihn weg, verliert den Ball dann an der Außenlinie, der Ball wird dann reingeflankt, ein Gästespieler zieht ab, eigentlich ziemlich harmlos, Andre hat den Ball fast sicher, doch dann springt der Ball auf, geht steil nach oben und liegt im Netz. 1:4 und nicht nur Andre guckt verdutzt. Da sieht ein Torwart bescheiden aus und ist doch machtlos. Jetzt müssen wir uns schütteln und sammeln. 4:1 hinten, das ist schon eine Hausnummer gegen starke Gäste. Und wir schütteln uns. Dann geht es weiter, klar wollen wir den Anschluß. Und zum Glück dauert es nicht lange und Taha, der den dümmsten aller Elfer verursacht hat macht nach guter Vorlage von Dennis das 2:4. Ein Fünkchen Hoffnung ist wieder da. Wenige Minuten später ein guter Angriff von uns, die Gäste können nicht klären, Dennis oder wer auch immer, hebt den Ball über den auf dem Boden liegenden Torwart ins obere linke Toreck. Der Torschrei ist schon da, bevor der Ball im Tor ist………… doch dann kommt ein Abwehrspieler der Gäste und klärt wie ein Torwart mit der Hand, schaufelt den Ball über die Kiste. Der Schiri hat gar keine andere Wahl, Elfer und Rot für den Abwehrspieler. Dennis hämmert den Ball rein. Nur noch 3:4. Jetzt ist die Hoffnung noch größer und ebenso der Wille, das Spiel noch zu drehen. Jetzt sind wir zum ersten Mal in Folge die etwas bessere Mannschaft. Björn bringt wieder Marcel ins Spiel, der sich ein wenig draußen ausgeruht hat, für 90 Minuten reicht es leider nicht. Marcel ist nicht lange im Spiel und da macht er schon überragend das 4:4. Nach einem tollen Pass in die Tiefe, von wem auch immer, umkurvt er den Torwart und lupft den Ball zum umjubelnden 4:4 ins Netz. Jetzt wollen wir natürlich mehr, auch noch den Siegtreffer, ist ja klar, nach 1:4 Rückstand jetzt 4:4 und ein Mann mehr auf dem Feld.   Doch dann kommt erst mal Pech fürs uns in Spiel. In einem Laufduell, 25 Meter vor unserer Kiste, mit Dennis kommt ein Gästestürmer zu Fall, der Ball geht nach außen weg und der Schiri pfeift. So weit so gut. Aber dann schauen wir ziemlich dumm aus der Wäsche, nicht wegen dem Freistoß sondern weil der Schiri gegen Dennis die rote Karte zückt. Denn eine Torchance war nun wirklich nicht mehr da, da der Ball weder für den Angreifer noch für Dennis spielbar war.  Aber wir müssen das so hinnehmen. Trotzdem, und dass ist hier mit aller Deutlichkeit gesagt, lieferte dieses sehr junge Schiedsrichter aus Friedberg eine mehr als überzeugende Leistung ab, es war halt eine Entscheidung, die er aus seiner Wahrnehmung getroffen hat. Jetzt wogt das Spiel wieder ziemlich ausgeglichen hin und her. 10 Minuten vor Schluß wieder mal ein guter Angriff von uns, der Gästetorhüter kann nur abklatschen und Jona ist da, schiebt die Kugel rein, 5:4 für uns! Der Jubel ist fast grenzenlos. Jetzt wollen natürlich die Gäste den Ausgleich, doch wir bringen das Ding über die Bühne. Kompliment an beide Teams, die ein unterhaltsames Spiel boten und kampfbetont und doch fair auftraten.

Aber auch ein Kompliment an den sehr gut leitenden Schiri, der trotz seiner Jugend sehr souverän und gut das Spiel gleitet hat.

Fazit: Ein Sieg des Willens gegen einen Gegner auf Augenhöhe mit dem nötigen Quentchen Glück.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.